Anlaufstellen fürs Auslandspraktikum
Der Berufswunsch steht fest - wenn auch auf noch etwas wackeligen Beinen, jedoch weiß man genau, welchen beruflichen Weg man in etwa einschlagen will? Wohin wendet man sich nun allerdings zuerst, wenn man vorhat, erste berufliche Erfahrungen im Ausland zu sammeln? Die wichtigste, erste Anlaufstelle ist sicherlich das Büro der betreffenden Hochschule, an der man zu studieren gedenkt - oder gar bereits studiert. Hier erhält man erste Kontaktadressen, Tipps und allerlei Wichtiges, insbesondere auch im Hinblick auf mögliche Förderungen und Stipendien.
Des Weiteren ist eine Kontaktaufnahme bei der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung bei Praktikumsplänen im Ausland unerlässlich. Junge Menschen wie z. B. Studenten, junge Berufstätige, Abiturienten oder auch Schüler können diese Arbeitsvermittlung nutzen, wenn es darum geht, den individuellen beruflichen Erfahrungsschatz im Ausland zu festigen bzw. dort völlig neue Eindrücke zu sammeln. Da eine solche berufliche Chance in der Regel auch mit relativ hohen Kosten verbunden ist und nicht jeder unbedingt auf finanziell gesicherten, soliden Beinen steht, wäre es de facto sehr hilfreich, Kontakte mit Stiftungen usw. zu knüpfen.
Sie könnten sich zu diesem Zweck natürlich auch an den heimischen PC begeben und das Internet nach entsprechenden Möglichkeiten durchforsten. Um zu vermeiden, dass das Ganze im Endeffekt doch zuviel Zeit in Anspruch nimmt, wäre der DAAD (sprich: Deutscher Akademischer Austausch Dienst) mit Sicherheit die erste Kontaktadresse. Hier können Studenten, die ein Auslandspraktikum absolvieren möchten, Fahrtkostenzuschüsse, Kurzstipendien usw. beantragen.
Auch beim Deutschen Komitee der International Association for the Exchange of Students for Technical Experience (IAESTE), der Robert-Bosch-Stiftung, der Friedrich-Ebert-Stiftung, dem bekannten Goethe-Institut sowie vielen anderen Organisationen haben Praktikumsanwärter die Chance, zum Teil sogar hohe (einmalige oder regelmäßige) Unterstützungen zu erhalten. Aber: Einsatzbereitschaft und Durchhaltevermögen heißen hierbei stets die Zauberworte, denn auf der einen Seite sind die Antragsformulare sowie die hierfür erforderlichen Nachweisen recht umfangreich und zeitaufwändig und andererseits dauert es oftmals bis zu einem halben Jahr, bis man endlich eine positive (oder negative) Antwort in Händen hält. Zum Trost für viele Anwärter sei in diesem Zusammenhang jedoch gesagt, dass die Erfolgsaussichten, ein Stipendium oder eine ähnliche Förderzusage zu erhalten, höher sind, als die meisten Bewerber annehmen. Fazit: einen Versuch ist es in jedem Falle wert!
Übersicht
Auslandspraktika absolvieren - erste Infos
Praktika, Studium, Arbeiten - Planung und Organisation
Auslandsjobs - eine optimale Vorbereitung aufs Berufsleben
Praktikumsplatz - Finanzierungsmöglichkeiten
Auslandspraktikum - erste Anlaufstellen
Erfolgreiche Praktikumsbewerbung
Praktikumsplätze Länder
+ USA Praktikum
+ Australien Praktikum